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Vorlage

Controllingbericht des Fachbereiches Soziales und Wohnen für das Jahr 2023

1207/2024/5 17.09.2024 Amt für Soziales und Wohnen

🟢 Beschlossen 17.09.2024 · Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration (bis 10/2025) (27. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Der Controllingbericht des Amtes für Soziales und Wohnen für das Jahr 2023 wurde dem Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration zur Kenntnisnahme vorgelegt. Der Bericht dokumentiert die Entwicklung der Empfängerzahlen in zentralen Leistungsbereichen. Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt stieg die Zahl der Empfänger um 4 % auf 1.814 Personen, während bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ein Zuwachs von 5 % auf 13.550 Personen zu verzeichnen war. Als Ursache werden die erhöhten Regelbedarfe im Rahmen des Bürgergeld-Gesetzes angeführt.

Im Bereich der Pflegeleistungen stieg die Zahl der stationären Hilfeempfänger um 7 % auf 2.718 Personen, die ambulante Hilfe um 3 % auf 468 Personen. Die Kosten für Pflegeleistungen sind laut Bericht aufgrund steigender Löhne und Betriebskosten gestiegen. Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen verzeichnete einen Zuwachs von 9 % auf 1.127 Personen. Im Gegensatz dazu sank die Zahl der Leistungsbezieher nach dem Asylbewerberleistungsgesetz um 41 % auf 1.646 Personen, was unter anderem auf geringere Zuweisungen und den Wechsel in andere Sozialsysteme zurückzuführen ist.

Finanziell schloss das Amt mit einem Fehlbetrag von 165,2 Millionen Euro ab, was eine Verbesserung gegenüber dem Planwert von 173,7 Millionen Euro um rund 8,4 Millionen Euro darstellt. Für die Versorgung ukrainischer Flüchtlinge wurden Aufwendungen in Höhe von 23,1 Millionen Euro verbucht, während Erträge in Höhe von 27,7 Millionen Euro erzielt wurden.

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