Überplanmäßige Mittelbedarfe Jugendamt
✦ KI-Zusammenfassung
Das Jugendamt beantragt eine überplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von insgesamt 53.900.000 Euro gemäß § 83 Absatz 1 GO NRW. Der Bedarf ergibt sich aus steigenden Fallzahlen sowie Kostensteigerungen in verschiedenen Produktgruppen, die auf gesetzlichen Pflichtaufgaben und vertraglichen Verpflichtungen basieren.
Die Einzelbedarfe setzen sich aus unterschiedlichen Leistungsbereichen zusammen. Für die Hilfe zur Erziehung werden 20,9 Millionen Euro benötigt, während für Tageseinrichtungen ein Betrag von 13,4 Millionen Euro vorgesehen ist. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche umfasst einen Bedarf von 7,1 Millionen Euro. Weitere Mittel werden für die Hilfe für junge Volljährige und sonstige Leistungen nach SGB VIII in Höhe von 8,2 Millionen Euro sowie für die Tagespflege in Höhe von 3,1 Millionen Euro benötigt, wobei letztere durch eine Anpassung der Kindpauschalen zum 1. August 2025 beeinflusst wird. Zudem werden 1,2 Millionen Euro für den Unterhaltsvorschuss veranschlagt.
Die Kostensteigerungen resultieren unter anderem aus allgemeinen Preissteigerungen sowie teureren vertraglichen Leistungen bei stationären Hilfen, Inobhutnahmen und gemeinsamen Wohnformen für Eltern und Kinder. Die Finanzierung der Mehraufwendungen soll nach aktuellem Kenntnisstand zu Lasten des Jahresergebnisses erfolgen. Der Beschlussvorschlag sieht eine Empfehlung durch den Jugendhilfeausschuss und den Haupt- und Finanzausschuss im September 2025 sowie eine abschließende Entscheidung durch den Rat der Stadt Essen vor. Klimarelevante Auswirkungen liegen nicht vor.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 24.09.2025einstimmig beschlossen
- 17.09.2025mehrheitlich empfohlen
- 09.09.2025einstimmig empfohlen
Verwandte Vorlagen
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