Erhöhung der zu veranschlagenden Baukosten der Maßnahme "Berthold-Beitz-Boulevard, BA 3.1"
✦ KI-Zusammenfassung
Der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Essen, die veranschlagten Baukosten für die Maßnahme „Berthold-Beitz-Boulevard, BA 3.1“ zu erhöhen. Die Kosten sollen von 27 Millionen Euro um 29.167.000 Euro auf insgesamt 56.167.000 Euro angehoben werden.
Die Erhöhung begründet sich durch verschiedene Faktoren. Aufgrund von Baugrunduntersuchungen wurden zusätzliche bergbaubedingte Sicherungsarbeiten sowie umfangreiche Untersuchungen notwendig. Die Kosten für die Verfüllung bergbaulicher Stollen belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Zudem erfordert der Fund asbesthaltigen Materials in einer Trümmerschuttmiete eine neue Entsorgungsplanung, wofür etwa 5 Millionen Euro veranschlagt sind. Weitere Kosten entstehen durch die Kampfmittelbeseitigung sowie den Umgang mit invasiven Pflanzenarten. Durch die Planung des Regionalen Trainingszentrums der Polizei ist zudem der Einbau einer Bohrpfahlwand und zusätzlicher Stützwände erforderlich geworden, was Kosten in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro verursacht. Zudem werden allgemeine Preissteigerungen im Straßenbau berücksichtigt.
Der geplante Abschluss der Bauarbeiten verschiebt sich von Ende 2025 auf das Jahr 2029. Zur Sicherung der Fördermittel wird die Stadt Essen Änderungsanzeigen bei der Bezirksregierung Düsseldorf einreichen. Die voraussichtliche Fördersumme beläuft sich auf etwa 32,5 Millionen Euro, während der städtische Eigenanteil rund 23,6 Millionen Euro beträgt.
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