Drogen und Sucht in Essen - Konsolidierte Berichterstattung und Ableitung von Handlungsstrategien
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Ergänzungsvorlage des Amtes für Soziales und Wohnen enthält eine aktualisierte Berichterstattung zur Situation von Drogen und Sucht in Essen. Die Daten wurden aufgrund unvollständiger Informationen des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung Hamburg korrigiert und basieren auf Betreuungsdaten verschiedener Träger der Suchthilfe.
Im Bereich der Alkoholproblematik wurden im Jahr 2023 insgesamt 479 Personen betreut, wobei die Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen am stärksten vertreten war. Bei der Betreuung aufgrund von pathologischem Glücksspiel wurden 44 Personen erfasst. Im Bereich illegaler Substanzen erreichte die Suchthilfe direkt Essen gGmbH 1.787 Personen, wobei Cannabis mit 39,79 % den größten Anteil ausmache, gefolgt von Kokain und Alkohol. Im Drogenkonsumraum in der Hoffnungstraße wurden 24.327 Konsumvorgänge verzeichnet, wobei Opiate am häufigsten auftraten.
Die Streetwork-Einsätze konzentrierten sich zu 42 % auf den Stadtkern. Es wird ein Anstieg bei Lachgas-Anfragen sowie ein moderater Anstieg des Crack-Konsums im Drogenkonsumraum beobachtet. Die Fachstelle für Suchtprävention erreichte 2023 über 1.400 Erwachsene und 1.200 Kinder sowie Jugendliche. Die Substitutionsambulanzen verzeichneten eine kontinuierliche Auslastung, ergänzt durch eine seit April 2025 bestehende Diamorphin-Ambulanz.
Präventionsmaßnahmen umfassen schulische Programme sowie Kooperationen zwischen der Stadt Essen und verschiedenen Institutionen. Als Reaktion auf das neue Cannabisgesetz wurden Schulungen und Kampagnen etabliert. Das Ordnungsamt führt zudem Kontrollen an spezifischen Standorten durch. Der Bericht soll vom Rat der Stadt Essen, den zuständigen Ausschüssen und dem Inklusionsbeirat zur Kenntnis genommen werden.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 25.09.2025Kenntnis genommen
- 24.09.2025Kenntnis genommen
- 10.09.2025Kenntnis genommen
- 02.09.2025Kenntnis genommen
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