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Vorlage

Stärkungspakt NRW - gemeinsam gegen Armut; Umsetzung in der Stadt Essen

1269/2023/5 14.11.2023 Amt für Soziales und Wohnen

🟢 Beschlossen 14.11.2023 · Jugendhilfeausschuss (17. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Stadt Essen nutzt Mittel aus dem Stärkungspakt NRW – gemeinsam gegen Armut, um die Folgen steigender Energiepreise und der Inflation abzufedern. Mit einer Zuweisung von rund 7,8 Millionen Euro werden sowohl soziale Einrichtungen als auch Einzelpersonen unterstützt.

Institutionen der sozialen Infrastruktur in Essen können finanzielle Hilfe für die Aufrechterhaltung oder den Ausbau ihres Betriebs beantragen. Dies umfasst insbesondere die Übernahme von Mehrausgaben bei Heiz- und Energiekosten, Mietkosten sowie Personalbedarf.

Im Bereich der Einzelfallhilfen ermöglicht das Programm die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte mit einer Förderung von bis zu 800 Euro pro Gerät. Für Leistungsbeziehende stellt die Verwaltung Gutscheine für den Einsatz bei örtlichen Lieferanten bereit, während für Personen ohne Leistungsbezug Einkommens- und Vermögensgrenzen gelten. Zudem können zur Vermeidung von Stromsperren Zahlungen bei Haushaltsstromnachforderungen geleistet werden. Bei Leistungsbeziehenden erfolgt dies als Zuwendung statt als Darlehen.

Weitere Maßnahmen umfassen die Bereitstellung von Lebensmittelgutscheinen für Menschen in akuten Notlagen sowie die Nutzung der Teilhabekarte „Essen. dabei sein“ für Ermäßigungen bei städtischen und privaten Angeboten. Bis Ende August 2023 gingen rund 120 Anträge von sozialen Institutionen sowie etwa 650 Anträge auf Einzelfallhilfen ein.

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